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Die Kinder der Tagesstätte Frankershausen haben die Handwerker mit zwei Liedern erfreut: Zimmerermeister Matthias Kaulich (mit Hut) hat dem Gebäude und den Kindern mit seinem Richtspruch allzeit Glück gewünscht.

Im Kindergarten in Frankershausen wurde Richtfest gefeiert. Die Nutzfläche wird erweitert.

Eigens für das Richtfest im Kindergarten Frankershausen haben die Erzieherinnen mit den Mädchen und Jungen zwei Lieder einstudiert, die den Kern der Veranstaltung nicht besser hätten treffen können. Sie haben das Bauwerk mit Baggern und Betonmischern klangvoll begleitet und dazu noch mit den nötigen Handbewegungen in Szene gesetzt. Eine wunderbare Geste gegenüber den bauausführenden Firmen und auch sehr zur Freude von Parlamentschefin Elfi Schreiber und Berkatals Bürgermeister Friedel Lenze.

Zimmerermeister Matthias Kaulich brachte einen passenden Richtspruch an, natürlich in Reimform und mit dem symbolischen Schluck aus dem Schnapsglas, das er danach vor dem Hintergrund, dass diese Handlung dem Bauwerk und den Kindern für alle Zeiten Glück bringen soll, zerschlagen hat.

Bürgermeister Friedel Lenze nutzte das Forum, um sich beim Architekten Andreas Rehbein und den ortsansässigen Firmen Friederich und Kaulich sowie Meier aus Reichensachsen und Zinngrebe aus Abterode zu bedanken: „Die Handwerksbetriebe haben den gesteckten Zeitrahmen eingehalten, wir hoffen nun, dass die Arbeiten am Gebäude Ende des Jahres abgeschlossen sind, damit der Innenausbau Anfang Januar beginnen kann. Unser Ziel ist es, dass Ende Februar alles fertig ist und wir die erweiterte Nutzfläche in Betrieb nehmen können“, erklärte der Verwaltungschef.

Die Kindergartenleiterin Waltraud Schößler, sie steht seit der Eröffnung der Tagesstätte im Jahre 1994 in der Verantwortung, kann dann mit ihren acht Erzieherinnen, die allesamt vollzeitbeschäftigt sind, der Erweiterung von 340 um 150 auf 490 Quadratmeter positiv gegenüberstehen. Was im Jahr 1994 mit zwei Regelgruppen für jeweils 25 Kinder begann, wurde 2014 durch den nötigen Anbau des Schlafraumes auf 37 reduziert. „Jetzt kommt eine weitere Gruppe für 25 Mädchen und Jungen hinzu, sodass wir theoretisch 62 Kinder betreuen können“, spannt Friedel Lenze diesen freudigen Bogen zur Finanzierung, die viel Bürokratie und zahllose intensive Gespräche erforderlich machten.

„Die Baukosten sind mit 570.000 Euro veranschlagt, die aus dem Investitionsförderprogramm und der Hessenkasse fließen werden. Der Anteil der Gemeinde soll sich auf einen nur kleinen Rahmen belaufen“, erklärt Bürgermeister Friedel Lenze, der auch von weiteren Schwierigkeiten berichtete, dabei auf die unumgängliche Änderung des Flächennutzungsplanes sowie auf die Aufhebung des Erbbaurechtes einging.

Quelle: hna.de, Foto: Harald Triller
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